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Welche Brettspiele sind für Familien empfehlenswert?
Jan 2nd, 2012 by Hannes

Alter

Das kommt darauf an. Nämlich vor allem auf das Alter der Mitspieler. Wenn die Kinder noch relativ klein sind, muss man andere Brettspiele benutzen wie beim Spiel mit älteren, wenn man diese überhaupt noch an das Brett bekommt. Vielleicht muss man mit diesen ja schon eine LAN-Partie spielen, um mit ihnen kommunizieren zu können.

Unabhängig sollte man auf die richtige Basis achten, auf den Tisch nämlich. Wenn die Mitspieler die Figuren auf dem Brett nur schlecht erreichen können, kann das Interesse am Spiel schnell erlahmen. Geeignete Hilfsmittel, etwa ein drehbarer Tortenteller oder die Scrabble-Unterlage mit Rädern, vom Opa gebastelt, sind da durchaus gefragt.

Die Spieldauer muss ebenfalls an das Alter der Mitspieler angepasst sein. Kleine Kinder haben nicht so viel Geduld. Wenn es zu lange geht, werden sie ungeduldig und stören das Spiel. Manchmal nörgeln sie so lange und ziehen an der Tischdecke, bis die Figuren vom Brett fallen. Deshalb sind kurze Spiele besser geeignet, vor allem wenn sie dann auch beendet sind.

Klassiker

Ein klassisches Brettspiel ist „Mensch, ärgere dich nicht“. Das kann man auch schon mit kleineren Kindern spielen, die schon bis sechs zählen können. Damit es aber nicht zu langweilig wird, könnte man sich beispielsweise darauf verständigen, dass das Spiel schon endet, wenn der erste Spieler seine vier Figuren geparkt hat. Sonst dauert es unter Umständen sehr lange, bis das Kind wieder dran kommt, und es wird dadurch schnell unzufrieden.

Mühle und Dame sind ebenfalls relativ einfache Spiele, die Kinder schnell begreifen. Es sind allerdings Spiele, die nur zwei Mitspieler kennen. Halma dagegen ist ähnlich, kann aber mit mehreren Mitspielern gespielt werden.

Scrabble ist ein anderes bekanntes Spiel, das zudem auch lehrreich sein kann. Es ist für Schulkinder geeignet, und es gibt auch eine englische Ausführung, sodass man sogar Fremdsprachen trainieren kann.

Als anspruchsvolleres Brettspiel gilt natürlich Schach. Auch das kann schon mit Kindern, die genügend Geduld aufbringen, gespielt werden.

Das Spiel für zwei Personen Mühle
Nov 5th, 2011 by Leopold Schulte

In dem Brettspiel Mühle geht es darum, so viele Mühlen wie möglich mit seinen Steinen zu schließen und dadurch dem Gegenspieler Steine von dem Brett zu nehmen. Dies wird folgendermaßen gemacht.

Ein Spieler beginnt und setzt einen seiner Steine auf einen Schnittpunkt der Linien. Nun wird immer abwechselnd von beiden Spielern ein Stein auf das Brett gesetzt. Gelingt es einem der beiden Spieler drei Steine in eine Reihe zu platzieren, d.h. eine Mühle zu schließen, darf er von seinem Gegenspieler einen beliebigen Stein entfernen. Dieser Stein darf nur nicht aus einer Mühle sein.

Wenn dann alle Steine auf das Spielbrett gelegt sind, werden die Steine von Schnittpunkt zu Schnittpunkt bewegt. Auch hier gilt folgende Regelung: wenn einer der beiden Spieler eine Mühle schließt, darf er einen Stein des Gegenspielers entfernen.

Hat einer der beiden Spieler nur noch drei Steine auf dem Brett zur Verfügung darf er springen, d.h. er darf einen Stein auf einen beliebigen Schnittpunkt setzten und so versuchen eine Mühle zu bauen.

Es hat der Spieler verloren, der als Erster nur noch zwei Steine auf dem Spielbrett zur Verfügung hat.

Spielmaterial:
- 2 Spieler
- 1x Mühlebrett
- 2x 9 Spielsteine in einer Farbe

AMagill@flickr

AMagill@flickr

Das magische Labyrinth
Nov 4th, 2011 by Hannes

Das magische Labyrinth besteht aus einem dreidimensionalen Spielfeld wobei sich unten die Mauern befinden. Nach dem aufbauen muss man die Schachtel mehrmals drehen, so das alle Spieler nicht mehr mitverfolgen können wo die Mauern waren. Das Labyrinth kann immer und immer wieder anders aufgebaut  werden, so dass das Spiel nie langweilig wird. Die magischen Symbole werden in einen Stoffbeutel gelegt. Die Erklärung der magischen Symbole findet man auf der Spielanplan so weiß man was man ziehen muss. Alle Spieler sollten sich einen Zauberlehrling nehmen und diese dann auf den Spielplan stellen, so das oben die Figur und unten die Magnetkugel ist. Man würfelt und geht die gewürfelten Schritte,aber nicht diagonal, aber durch die Mauern können manche Wege verschlossen bleiben und die Magnetkugel lösst sich von der Figur und fällt in eins der vier Löcher und somit muss die Figur  dieses Spielers wieder auf die zum Starz zurück und neu beginnen ,  das macht man solange bis!
man das ein Spieler ein magische Symbol gefunden hat.Man kann das Spielfeld immer mal drehen wenn die Kugel abfällt muss man aber nicht. Das Spiel ist so ähnlich gemacht wurden, das es nicht leicht ist einen Weg zu finden. Mit viel Geschick und Gedächtnis schafft man es doch. Wer als erstes fünf magische Symbolchips gefunden hat,der geht als Sieger hervor.

Der Klassiker der Strategiespiele Risiko
Nov 3rd, 2011 by Leopold Schulte

Es ist der Klassiker unter den Strategie-Spielen mit kriegerischem Hintergrund. Das Ziel des Spieles ist es, einen vorgegebenen Auftrag auszuführen bzw. die ganze Welt zu erobern.

Bevor man das Spiel beginnt, werden die 42 vorhandenen Nationen unter den Mitspielern aufgeteilt. Daraufhin wird jedes Land mit einem 1er-Armee-Spielstein in der entsprechenden Farbe besetzt. Bei jeder neuen Runde erhält man zu seiner Armee eine neue dazu (man teilt die Anzahl der Länder durch 3 = die zusätzlichen Armeen die man erhält). Wenn man einen ganzen Kontinent besetzt hat, erhält man ebenfalls zusätzliche Armeen. Aus dem Land aus dem ein Angreifer angreift, muss er mindestens mit zwei Armeen vertreten sein, da eine Armee dort verbleiben muss. Ein Angriff wird per würfeln durchgeführt.

Wenn ein Angriff erfolgreich war (hierzu müssen die Würfelzahlen des Angreifers höher seins als die des Verteidigers), werden die Armeen des Verteidiger vom Plan genommen und der erfolgreiche Angreifer darf eine – oder wenn möglich – mehrere seiner Armeen dort platzieren.

Als weiteres erhält man auch für jeden erfolgreichen Angriff eine der Nationen-Karte. Diese kann man zum späteren Zeitpunkt in bestimmten Kombinationen gegen weitere Armeen eintauschen. Sieger ist der, der zuerst seinen Auftrag erledigen und eine Spielrunde lang halten kann.

Wer strategische Spiele mag, wird an Risiko sicherlich seine Freude haben. Es gibt Risiko in etlichen Versionen. Die „Deluxe-Version“ scheint hier im Moment die Standart-Ausgabe zu sein.

foto  @ flickr liquene

foto @ flickr liquene

Verflixxt (Spielanleitung)
Nov 2nd, 2011 by Mika Do

Zunächst muss das Spielfeld mit den insgesamt 32 Wegtafeln aufgebaut werden. Es gibt drei Arten von Wegtafeln: Tafeln mit positiven bzw. negativen Werten und so genannte Glückstafeln, mit denen es möglich ist, die Tafel mit dem jeweils höchsten negativen Wert in eine positive Tafel umzuwandeln. Der erste Teil des Weges besteht aus Tafeln mit negativen Werten, der zweite aus Glückstafeln, der dritte aus Tafeln mit positiven Werten und der letzte gleicht wiederum dem ersten Teil. Jeder Spieler erhält drei Figuren einer Farbe, wobei bei mehr als vier Spielern nur zwei Figuren verteilt werden müssen.

Ziel des Spiels ist es nun, die eigenen Spielfiguren ins so genannte Zielfeld zu ziehen. Derjenige, der an der Reihe ist, würfelt mit einem gewöhnlichen sechsseitigen Würfel und zieht um die angezeigte Augenzahl auf dem Spielfeld weiter, entweder mit seinen Figuren oder mit einem der Wächter. Mehrere Spielfiguren auf einem Feld sind erlaubt, unabhängig davon, ob alle Figuren dieselbe oder unterschiedliche Farben haben, das heißt, dass man andere Figuren nicht schmeißen kann, wie man es bspw. aus Spielen wie “Mensch ärgere dich nicht” kennt. Einer der insgesamt acht Wächter darf nur dann gezogen werden, wenn auf dem jeweiligen Feld eine beliebige Spielfigur steht. Ist man der letzte Spieler, der ein Feld verlässt, nimmt man die jeweilige Wegtafel an sich. Die so entstandenen Lücken können getrost ignoriert und einfach übersprungen werden. Sobald jeder Spieler seine Figuren im Zielfeld versammelt hat, werden die gesammelten Punkte  zusammengezählt. Der Spieler mit den meisten Punkten hat am Ende gewonnen.

stoen@flickr

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